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Projets:

Schulinterne Weiterbildung (Schilw) | Selbstregulierte Fortbildung (SLF)

Beschreibung

Im Schuljahr 2005/06 werden etwa sechs Versuchsschulen der Sekundarstufe repräsentativ ausgewählt.
Die Schulen erklären sich bereit, eine Ist-Analyse des Fort- und Weiterbildungsbedarfs in ihrer Schule zu machen, einen Dreijahresplan zu entwerfen und ab September 2006 einen Anteil der Weiterbildungszeit als Schulinterne, lokal abgestimmte Fort- und Weiterbildungen durchzuführen.
Dafür benennen sie eine oder zwei Personen als Delegierte, welche sowohl das Projekt in der Schule verankern als auch die Verbindung zum Ministerium sicherstellen.

Das Ministerium unterstützt das Projekt durch entsprechende Rahmenbedingungen, welche den Schulen Spielraum gewähren, durch die Finanzierung der Personen, welche die Schulinternen Weiterbildungen durchführen, sowie durch die neu geschaffene Funktion der Schul-Delegierten (2 Freistunden/Person).

Weiterbildung und Coaching der Schul-Delegierten

Die Weiterbildung umfasst 2006 zwei Starttage zwischen April und Juli plus einen weiteren Tag zwischen September und Dezember. Ziel ist es, die Delegierten zu befähigen, interne Veranstaltungen zu moderieren, eine Weiterbildungsplanung zu erstellen, mit der Schule und Lehrpersonen angemessen zu kommunizieren und Weiterbildungen gemeinsam mit externen Fachleuten zu planen. Ab dem zweiten Projektjahr gibt es Coaching-Angebote, sei es per Telefonkonferenz, e-mail oder mit Veranstaltungen vor Ort.

Ist-Analyse

Die Art und Qualität der Durchführung ist zentral, eine professionelle Moderation durch Delegierte oder Externe nötig. Die Ergebnisse sind verbindlich zu formulieren und zu kommunizieren.

Weiterbildungsplanung

Die Inhalte/Ziele des ersten Jahres sind genauer zu definieren, um die weitere Planung flexibel zu gestalten. Ein permanentes Monitoring erlaubt aktuelle Bedürfnisse und Entwicklungen wahrzunehmen.

Grundformen der Weiterbildung

Ein Teil der Zeit ist der Entwicklung der ganzen Schule in Form von moderierten Grobveranstaltungen zu widmen, ein Teil der unterrichtsbezogenen Weiterbildung in kleineren Gruppen (12-25 Personen) mit externen Dozierenden und ein Teil der Schulinternen Weiterbildung im engeren Sinne, nämlich der Arbeit mit Kolleg/-inn/-en ohne externe Fachpersonen oder höchstens mit Moderation. Inhalte dieses Teils könnten der Austausch von Erfahrungen und Material, das Weitergeben von Wissen in internen Workshops, das gemeinsame Vor- und Nachbereiten von Unterricht, die Arbeit in Qualitätszirkeln usw. sein. Für die Weiterbildungstage gibt es konkrete und sinnvolle Vorbereitungsaufträge. Für die Nachhaltigkeit sorgen verbindliche und hilfreiche Abmachungen sowie Unterstützung durch Kolleg/-inn/-en oder externe Fachleute.

Leitung der Weiterbildung

Die Auswahl der Referent/-inn/-en und die Kriterien ihrer Qualifikationen (nicht nur fachlich, sondern ebenso in Weiterbildung und Beratung) müssen klar definiert sein, damit Schulen wissen, wen sie anfragen können. Rückmeldungen durch die Teilnehmenden wie durch die Leitung selber tragen zur Qualitätssicherung bei.

Lokale Voraussetzung berücksichtigen

An einem Vorbereitungsgespräch nehmen die Weiterbildner/-innen und eine Schulhausvertretung teil. Dabei werden folgende Gegebenheiten beachtet: Ist-Analyse und Weiterbildungsplanung, Struktur der Schule, der Lehrpersonen und der Schüler/-innen, bestehende Arbeitsgruppen oder Teams, Zusammenarbeitsgefäbe, Schulkultur, Weiterbildungsverhalten u.a.m.

Evaluation

Die Selbstevaluation ist ein Teil des  Projektes und soll mit eingeplant werden. Das Projekt mündet anhand der Modellentwicklung auf der Sekundarstufe – über die Primarstufe - in eine Generalisierung.


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