Filmpädagogik - Schulische Medienbildung mit
bewegten Bildern
Die weit verbreitete Ansicht, dass man nichts gelernt zu haben braucht, um einen Film zu sehen, kann nur für eine eher unreflektierte Filmrezeption gelten[1]. Am Filmbild sei es im Kinofilm, im Fernsehfilm, in Nachrichten, Dokumentationen oder Musikvideos ist dem Zufall nichts überlassen, jede Einstellung wird aufs Genaueste
(vor-)geplant; selbst das scheinbar Zufällige einer Aufnahme stellt immer ein bewusst gewähltes Gestaltungsmittel dar.
Aus diesem Grunde müssen wir Filme sehen bzw. „lesen“ lernen, um die scheinbare Unmittelbarkeit des audiovisuellen Bildes als vermittelt und absichtsvoll gestaltet wahrzunehmen, um Suggestionen und Intentionen zu durchschauen[2] und damit gegenüber einer zunehmend inflationären Bilderflut „standhalten“ zu können. Die Entwicklung des „bewussten Sehens“, des „kritischen Blicks“ auf Produkte für Kino, Fernsehen und Videothek muss in Hinblick der medialen Realität, die wir alltäglich leben und erleben, im Mittelpunkt stehen.
Der zentrale Gedanke für diese Veranstaltung soll die Initiierung des „bewussten Sehens“ (nicht nur) bei SchülerInnen sein. Dies ist die Voraussetzung eines vertieften
Verständnisses davon, wie ein Film
funktioniert wie er Wirkung erzeugt, Meinungen beeinflusst, ob er dem jeweiligen Zuschauer gefällt oder nicht.
(Text nach Alice Bienk „Filmsprache. Einführung in die interaktive Filmanalyse.“, Schüren 2006, S. 9)
Peter Schott, Goethe-Institut Nancy
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Medienpädago-
gisches Material
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CD-Rom "Sprachen der Jugend im Film":
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Das Institut für Kino und Filmkultur (IKF) erstellt Film-Hefte als Begleitmaterial für PädagogInnen zur Vor- und Nachbereitung im Unterricht. Weitere Infos finden Sie hier >>
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